Die Brücke

soziokulturelles Zentrum


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Jul 26 um 20:00 – 22:00
20:00
SON OF THE VELVET RAT  ist das Projekt des österreichischen Songwriters Georg Altziebler. Seine mittlerweile 5 Alben erhielten hierzulande außergewöhnliche Kritiken, SotVr’s internationalen Ruf belegen Zusammenarbeiten mit Ken Coomer (Ex-Wilco), Kristof Hahn (Swans), Richard Pappik[...]
Sep 26 um 20:00 – 22:00
20:00
ein Abend – vier Acts eine wunderbare Mischung aus dem Feinsten, was Kabarett zu bieten hat mit Christoph Fritz Die Menopausen Janea Hansen Tingel Tangel Boobs Moderation: Christine Teichmann durch den Abend begleitet Sie Christine[...]
Okt 3 um 20:00 – 22:00
20:00
Chuck LeMonds & Klaus Ambrosch Duo  ( Roots American Music) Sommer 1998 – an einem wunderschönen Naturteich im südlichen Burgenland treffen zufällig der, aus Wisconsin, USA stammende Songwriter und Gitarrist Chuck LeMonds und der Gitarrist[...]
20:00
Doppelkonzert „Sir“ Oliver Mally & Biber Herrmann „Sir“ Oliver Mally 32 Jahre ist der „Sir“ 2016 nun schon „on the road“ und auch seine Band die „Sir“ Oliver Mally‘s Blues Distillery feiert ihr 25jähriges Bestehen![...]

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Straßenbahnlinien 4 und 5 Richtung Andritz: Haltestelle Hasnerplatz/Pädagogische Hochschule.
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Öffnungszeiten Buffet:

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Bürozeiten:

Montag bis Freitag von 10:00 bis 16:00 Uhr

Lesung mit Lydia Haider, 378 & Überraschungsgast

Lydia Haider

Kurz-Bio: Lydia Haider, *1985, Schriftstellerin, lebt in Wien. Zuletzt erschien: „Wahrlich fuck you du Sau, bist du komplett zugeschissen in deinem Leib drin oder: Zehrung Reiser Rosi. Ein Gesang“ (2018) sowie „Am Ball. Wider erbliche Schwachsinnigkeit“ mit Esther Straganz (2019).

Lydia Haider, seit sie vor etwas mehr als einem Jahr eine Babykatze in Marokko getreten haben soll, gilt sie als neues Enfant Terrible der heimischen Literatur.

Ein von der Kronen Zeitung orchestrierter Shitstorm folgte; dass die unterstellte Handlung letztlich nur Teil einer klar als Satire zu erkennenden Reportage von Stefanie Sargnagel gewesen war; für die Empörten letztlich egal.

Nun erscheint mit Wahrlich fuck you du Sau, bist du komplett zugeschissen in deinem Leib drin oder: Zehrung Reiser Rosi ein Text von ihr, welcher ungleich mehr Sprengstoff bieten sollte.

Eine in`s hysterische gehende Schimpftirade in Buchform. Ein Howl für Hartgesottene. Eine Wucht in Worten.

Foto: Karin Hackl

378

378, eigentlich Lena Johanna Hödl, 1996 als jüngste von vier Töchtern geboren und aufgewachsen in einem Dorf südlich von Graz in einem sehr großen, sehr stillen und sehr sauberen Haus gleich neben dem Friedhof, unter strenger Aufsicht von Gottvater und Vatergott, fing mit 15 mit Poetry Slam an (damals noch Emo-Texte) und macht es immer noch wahnsinnig gerne (jetzt Emo- und Sex-Texte).

Nach jahrelangem konsequentem Versagen bei dem Versuch, was Anständiges zu machen, studiert sie jetzt Schauspiel und hustlet sich ebenso durchs Leben.

Sie schreibt hauptsächlich, um ihr unmenschlich starkes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit zu sublimieren, mal ein bisschen Liebe abzustauben und außerdem nicht vollkommen wahnsinnig zu werden, aber das funktioniert nicht so gut.

378 ist oft sehr glücklich. Und sehr traurig. Dazwischen gibt es eigentlich nicht viel, und genau darum geht es. Um Feminismus und Ficken, um Liebe und Laster, um Depression und Daddy Issues und Messiaskomplexe und die Schönheit des Scheiterns und dass im Endeffekt eigentlich alles schon verdammt lustig ist. Es gibt Leute, die sagen, 378 sei Punk. 378 sagt, das wäre nicht fair dem Punk gegenüber.

 

 

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